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Spitzmaul-Panzerwels, Brochis multiradiatus Neuheit

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Artikelnummer: SK0049077 Kategorie:

Beschreibung


Auf einen Blick: Spitzmaul-Panzerwels, Brochis multiradiatus

Deutscher Name: Spitzmaul-Panzerwels
Wissenschaftlich: Brochis multiradiatus
Synonyme / Handelsnamen: Hog-nosed Brochis, Highfin Brochis
Herkunft: Ecuador (oberer Amazonas, ruhige Flussabschnitte)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet für friedliche Arten
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,2–7,4
Temperatur: ca. 23–28 °C
Beckengröße: ab 120 cm Kantenlänge für adulte Tiere
Bepflanzung: robust; Sandflächen, Wurzeln, Laub, feinfiedrige Pflanzen
Futter: tierisch orientiert; Granulat, Frost- & Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Weibchen größer & fülliger, Männchen schlanker
Zucht möglich: selten im Aquarium; benötigt kühles Weichwasser zur Anregung
Maximale Größe: bis ca. 12–14 cm
Liefergröße: ca. 4–6 cm
Mit Garnelen verträglich: größtenteils ja, sehr kleine Garnelen können übersehen werden

Im Detail: Spitzmaul-Panzerwels, Brochis multiradiatus

Herkunft des Spitzmaul-Panzerwelses (Brochis multiradiatus)

Der Spitzmaul-Panzerwels (Brochis multiradiatus) gehört zu den eindrucksvollsten Großpanzerwelsen des oberen Amazonasbeckens und wird im Handel zwar gelegentlich mit Corydoras verwechselt, ist aber klar eine eigenständige Linie der Panzerwelsfamilie. Schon der erste Blick zeigt die Unterschiede: Brochis ist deutlich hochrückiger, massiver gebaut und trägt eine auffallend verlängerte Rückenflosse, die über dem metallisch schimmernden Körper wie ein kleines Segel wirkt. Die Art stammt aus ruhigen Abschnitten ecuadorianischer Flusssysteme, wo sie über sandigen bis feinkiesigen Böden sucht, zwischen Wurzeln gleitet und geschützt unter Laubschichten Nahrung findet. Ihre Färbung variiert je nach Licht von tiefem Grün über Bronze bis hin zu olivfarbenen Reflexen. Brochis besitzen kräftige Bruststacheln, mit denen sie sich am Boden abstützen. Genau deshalb dürfen sie niemals mit Netzen gefangen werden – die Tiere verhaken sich leicht. Trotz ihrer Größe sind Spitzmaul-Panzerwelse friedliche Gruppenfische, die im Aquarium mit ruhigen Arten wunderbar harmonieren und durch ihre majestätische Art sofort den Blick auf sich ziehen.

Spitzmaul-Panzerwels vergesellschaften

Die Art ist ein sanfter Bodenbewohner, der hervorragend in friedliche Gesellschaftsaquarien passt. Ideal sind größere Salmler, Zwergbuntbarsche, Skalare oder andere ruhige Fische, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen. Ihre ruhige, gleitende Bewegungsweise sorgt kaum für Stress im Becken, und im Verband von fünf oder mehr Tieren beobachten Sie ein sehr harmonisches Sozialverhalten. Wichtig ist, dass am Boden ausreichend Platz bleibt: Bei hektischen, wuseligen Bodenfischen fühlen sich Brochis unwohl, da sie Ruhe und klare Bewegungszonen bevorzugen.

Passende Wasserparameter

Spitzmaul-Panzerwelse kommen mit weich bis mittelhartem Wasser gut zurecht. Ein pH-Wert zwischen 6,2 und 7,4 und niedrige Nitratwerte entsprechen ihren Herkunftsgewässern. Der Sauerstoffgehalt sollte hoch sein, denn Brochis schwimmen zwar gelegentlich zur Oberfläche, verlassen sich aber primär auf die Kiemenatmung. Regelmäßige Teilwasserwechsel, gute Filterleistung und saubere Bodenzonen sind entscheidend für dauerhaft vitale Tiere.

Haltungstemperatur

Mit Temperaturen zwischen 23 und 28 °C fühlen sich Brochis multiradiatus am wohlsten. Kurzfristig tolerieren sie auch kühleres Wasser, was in der Natur während Regenperioden vorkommt. Solche Temperaturschwankungen können bei Zuchtversuchen hilfreich sein, im Alltag ist jedoch eine stabile, warme Haltung ideal.

Die Beckengröße für Brochis multiradiatus

Aufgrund ihrer Größe und Körperform benötigen erwachsene Brochis ein Aquarium ab 120 cm Kantenlänge. Jungtiere können vorübergehend kleiner gehalten werden, wenn das Becken mit ihnen wachsen darf. Ein feiner Sand- oder sehr feiner Kiesboden ist Pflicht, damit sie gefahrlos gründeln können. Freie Bodenflächen, Laubzonen und Wurzeln bilden die natürliche Struktur nach und geben den Tieren ein sicheres Gefühl. Brochis sind eher gemütlich unterwegs, brauchen aber ausreichend Raum, um ihre elegante Schwimmweise auszuleben.

Bepflanzung

Robuste Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Cryptocorynen bilden eine ideale Kulisse. Feinfiedrige Arten wie Ceratophyllum oder Myriophyllum passen hervorragend zum natürlichen Habitat. Wichtig ist die Kombination aus freien Sandbereichen und bepflanzten Randzonen. Schwimmpflanzen können das Licht abdämpfen und so die bril­lan­ten Grüntöne der Tiere besonders hervorheben.

Das Futter für Spitzmaul-Panzerwelse

Brochis sind überwiegend carnivore Bodenfresser. Eine Mischung aus hochwertigen Granulaten, sinkenden Tabs, Frostfutter (z. B. Mückenlarven, Artemia, Krill) und gelegentlichem Lebendfutter ist ideal. Beim Füttern sollten Sie beachten, dass Brochis langsamer fressen als viele Corydoras-Arten. Eine gezielte Abendfütterung stellt sicher, dass alle Tiere ausreichend Nahrung erhalten.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen werden größer und kräftiger, besonders in der Laichzeit. Männchen sind schlanker und wirken in der Rückenpartie etwas eleganter. Bei erwachsenen Gruppen lassen sich diese Unterschiede gut erkennen.

Die Zucht von Brochis multiradiatus

Die Nachzucht dieser Art gelingt nur selten und erfordert Erfahrung. Kühle Wasserwechsel, weiches Wasser und ein hoher Sauerstoffgehalt können den Laichansatz fördern. Die Tiere laichen bevorzugt auf glatten Flächen oder großen Pflanzenblättern ab. Die Jugendentwicklung ist langsam, aber sehr faszinierend zu beobachten.

Die Endgröße von Spitzmaul-Panzerwelsen

Adulte Brochis multiradiatus erreichen beeindruckende 12–14 cm Körperlänge und können bei guter Pflege rund acht Jahre alt werden. Ihre majestätische Erscheinung macht sie zu echten Blickfängern am Beckenboden.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Grundsätzlich gelten Brochis als garnelenverträglich. Winzige Junggarnelen können – wie bei fast allen Bodenfischen – versehentlich gefressen werden, adulte Tiere bleiben jedoch unbehelligt. In strukturreichen Becken funktioniert die Vergesellschaftung sehr gut.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Warm (24-26°C) – heizen

Herkunft des Spitzmaul-Panzerwelses (Brochis multiradiatus)

Der Spitzmaul-Panzerwels (Brochis multiradiatus) gehört zu den eindrucksvollsten Großpanzerwelsen des oberen Amazonasbeckens und wird im Handel zwar gelegentlich mit Corydoras verwechselt, ist aber klar eine eigenständige Linie der Panzerwelsfamilie. Schon der erste Blick zeigt die Unterschiede: Brochis ist deutlich hochrückiger, massiver gebaut und trägt eine auffallend verlängerte Rückenflosse, die über dem metallisch schimmernden Körper wie ein kleines Segel wirkt. Die Art stammt aus ruhigen Abschnitten ecuadorianischer Flusssysteme, wo sie über sandigen bis feinkiesigen Böden sucht, zwischen Wurzeln gleitet und geschützt unter Laubschichten Nahrung findet. Ihre Färbung variiert je nach Licht von tiefem Grün über Bronze bis hin zu olivfarbenen Reflexen. Brochis besitzen kräftige Bruststacheln, mit denen sie sich am Boden abstützen. Genau deshalb dürfen sie niemals mit Netzen gefangen werden – die Tiere verhaken sich leicht. Trotz ihrer Größe sind Spitzmaul-Panzerwelse friedliche Gruppenfische, die im Aquarium mit ruhigen Arten wunderbar harmonieren und durch ihre majestätische Art sofort den Blick auf sich ziehen.

Spitzmaul-Panzerwels vergesellschaften

Die Art ist ein sanfter Bodenbewohner, der hervorragend in friedliche Gesellschaftsaquarien passt. Ideal sind größere Salmler, Zwergbuntbarsche, Skalare oder andere ruhige Fische, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen. Ihre ruhige, gleitende Bewegungsweise sorgt kaum für Stress im Becken, und im Verband von fünf oder mehr Tieren beobachten Sie ein sehr harmonisches Sozialverhalten. Wichtig ist, dass am Boden ausreichend Platz bleibt: Bei hektischen, wuseligen Bodenfischen fühlen sich Brochis unwohl, da sie Ruhe und klare Bewegungszonen bevorzugen.

Passende Wasserparameter

Spitzmaul-Panzerwelse kommen mit weich bis mittelhartem Wasser gut zurecht. Ein pH-Wert zwischen 6,2 und 7,4 und niedrige Nitratwerte entsprechen ihren Herkunftsgewässern. Der Sauerstoffgehalt sollte hoch sein, denn Brochis schwimmen zwar gelegentlich zur Oberfläche, verlassen sich aber primär auf die Kiemenatmung. Regelmäßige Teilwasserwechsel, gute Filterleistung und saubere Bodenzonen sind entscheidend für dauerhaft vitale Tiere.

Haltungstemperatur

Mit Temperaturen zwischen 23 und 28 °C fühlen sich Brochis multiradiatus am wohlsten. Kurzfristig tolerieren sie auch kühleres Wasser, was in der Natur während Regenperioden vorkommt. Solche Temperaturschwankungen können bei Zuchtversuchen hilfreich sein, im Alltag ist jedoch eine stabile, warme Haltung ideal.

Die Beckengröße für Brochis multiradiatus

Aufgrund ihrer Größe und Körperform benötigen erwachsene Brochis ein Aquarium ab 120 cm Kantenlänge. Jungtiere können vorübergehend kleiner gehalten werden, wenn das Becken mit ihnen wachsen darf. Ein feiner Sand- oder sehr feiner Kiesboden ist Pflicht, damit sie gefahrlos gründeln können. Freie Bodenflächen, Laubzonen und Wurzeln bilden die natürliche Struktur nach und geben den Tieren ein sicheres Gefühl. Brochis sind eher gemütlich unterwegs, brauchen aber ausreichend Raum, um ihre elegante Schwimmweise auszuleben.

Bepflanzung

Robuste Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Cryptocorynen bilden eine ideale Kulisse. Feinfiedrige Arten wie Ceratophyllum oder Myriophyllum passen hervorragend zum natürlichen Habitat. Wichtig ist die Kombination aus freien Sandbereichen und bepflanzten Randzonen. Schwimmpflanzen können das Licht abdämpfen und so die bril­lan­ten Grüntöne der Tiere besonders hervorheben.

Das Futter für Spitzmaul-Panzerwelse

Brochis sind überwiegend carnivore Bodenfresser. Eine Mischung aus hochwertigen Granulaten, sinkenden Tabs, Frostfutter (z. B. Mückenlarven, Artemia, Krill) und gelegentlichem Lebendfutter ist ideal. Beim Füttern sollten Sie beachten, dass Brochis langsamer fressen als viele Corydoras-Arten. Eine gezielte Abendfütterung stellt sicher, dass alle Tiere ausreichend Nahrung erhalten.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen werden größer und kräftiger, besonders in der Laichzeit. Männchen sind schlanker und wirken in der Rückenpartie etwas eleganter. Bei erwachsenen Gruppen lassen sich diese Unterschiede gut erkennen.

Die Zucht von Brochis multiradiatus

Die Nachzucht dieser Art gelingt nur selten und erfordert Erfahrung. Kühle Wasserwechsel, weiches Wasser und ein hoher Sauerstoffgehalt können den Laichansatz fördern. Die Tiere laichen bevorzugt auf glatten Flächen oder großen Pflanzenblättern ab. Die Jugendentwicklung ist langsam, aber sehr faszinierend zu beobachten.

Die Endgröße von Spitzmaul-Panzerwelsen

Adulte Brochis multiradiatus erreichen beeindruckende 12–14 cm Körperlänge und können bei guter Pflege rund acht Jahre alt werden. Ihre majestätische Erscheinung macht sie zu echten Blickfängern am Beckenboden.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Grundsätzlich gelten Brochis als garnelenverträglich. Winzige Junggarnelen können – wie bei fast allen Bodenfischen – versehentlich gefressen werden, adulte Tiere bleiben jedoch unbehelligt. In strukturreichen Becken funktioniert die Vergesellschaftung sehr gut.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Warm (24-26°C) – heizen

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