Beschreibung
Blaue Posthornschnecke (Planorbarius corneus) – Premium DNZ in strahlendem Blau
Die Blaue Posthornschnecke (Planorbarius corneus) aus deutscher Premium-Zucht ist ein echter Blickfang für jedes Aquarium. Sie begeistert durch ihre seltene, intensiv blaue bis türkis-transparente Färbung und ihre außerordentliche Robustheit. Da sie sehr anpassungsfähig ist, eignet sie sich hervorragend für Einsteiger und macht auch in Mini-Aquarien sowie techniklosen Vasen ab 2 Litern eine gute Figur.
Steckbrief: Blaue Posthornschnecke (DNZ)
| Wissenschaftlicher Name | Planorbarius corneus |
|---|---|
| Deutscher Name | Blaue Posthornschnecke (PHS) |
| Herkunft | Deutsche Nachzucht (DNZ) |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach (Anfängerfreundlich) |
| Färbung | Blau / Türkis (variabel) |
| Lebenserwartung | 1 – 2 Jahre (bei guter Pflege länger) |
| Wasserwerte (pH) | 7,0 – 8,5 |
| Wasserwerte (GH) | 4 – 12 °dGH |
| Wasserwerte (KH) | 2 – 8 °dKH |
| Temperatur | 20 – 28 °C |
| Endgröße | bis ca. 2 cm |
Herkunft & Aussehen
Die blaue Farbvariante der europäischen Posthornschnecke zählt zu den absoluten Highlights im Süßwasseraquarium. Die Tiere fallen durch ihren bläulichen bis fast türkisen Körper und das markante, flache Gehäuse auf. Jede Schnecke ist ein Unikat – besonders im Gegenlicht entstehen faszinierende Farbschattierungen, die in bepflanzten Becken einen tollen Kontrast bilden.
Haltungsbedingungen
Blaue Posthornschnecken sind extrem anspruchslos und tolerant gegenüber Wasserwerten, solange das Wasser nicht zu sauer ist (pH < 7 vermeiden). Sie lassen sich bereits in kleinsten Gefäßen ab 2 Litern (z. B. Schneckenvasen) techniklos halten. Für eine Gruppe empfehlen wir Becken ab 10–20 Litern. Regelmäßige Wasserwechsel (z. B. 50 % wöchentlich) sind wichtig, um die Mineralversorgung für den Gehäuseaufbau zu sichern.
Sozialverhalten & Vergesellschaftung
Diese Schnecken sind absolut friedlich. Sie lassen sich problemlos mit Zwerggarnelen, friedlichen Fischen, Zwergkrebsen und anderen Schnecken vergesellschaften. Sie sind die ideale „Polizei“ für empfindliche Garnelenbecken, da sie Futterreste verwerten, ohne den Garnelennachwuchs zu stören. Auf Fressfeinde wie Raubschnecken oder große Barsche sollte verzichtet werden.
Ernährung
Die PHS ist ein hervorragender Resteverwerter. Sie frisst Detritus (Mulm), abgestorbene Pflanzenteile und Futterreste vom Boden. Algen werden ebenfalls abgeweidet, wenn auch in geringerem Maße als bei Rennschnecken.
Für kräftige Farben und stabile Gehäuse (ohne Löcher) ist eine gezielte Zufütterung entscheidend:
- GT essentials Pudding Classic (Hauptfutter)
- GT essentials Mineral Healthy (für das Gehäuse)
- Spezielles Schneckenfutter & Erbsenflocken
- Frisches Grün (überbrühter Spinat, Brennnessel)
Fortpflanzung
Blaue Posthornschnecken sind Zwitter. Sie können sich bereits ab zwei Tieren (zur gegenseitigen Befruchtung empfohlen für genetische Vielfalt) vermehren. Sie legen flache, gallertartige Eigelege an Scheiben oder Pflanzen ab. Die Vermehrungsrate wird primär über das Futterangebot gesteuert: Viel Futter = viele Schnecken.
Besonderheiten
Die Populationsdichte richtet sich nach dem Futterangebot. Auch in kleinen Vasen (ab 2 l) lassen sich 1–2 Tiere problemlos halten. Für stabile Häuser sind passende Wasserwerte und Mineralien entscheidend. Bei dauerhaft saurem Wasser (< 7) wird das Schneckenhaus angegriffen. Überzählige Tiere können einfach abgegeben oder umgesetzt werden.
Passendes Futter & Zubehör
Hier finden Sie alles für gesunde Schnecken:
- Schneckenfutter Sortiment
- Naturprodukte (Laub/Erlenzapfen)
Empfohlene Anzahl pro Aquariengröße
| Aquariengröße | Empfohlene Anzahl |
|---|---|
| 2 l Vase (techniklos) | 1–2 Schnecken |
| 10 l Nano | 2–3 Schnecken |
| 20 l | 3–5 Schnecken |
| 40 l | 5–7 Schnecken |
| 60 l | 7–10 Schnecken |
| 100 l | 10–15 Schnecken |
| ab 150 l | ab 15 Schnecken |
Diese Werte sind Richtwerte. Da PHS nützliche Resteverwerter sind, kann die Population in gut laufenden Becken auch höher sein.
Versandhinweis: Wir empfehlen auch für robuste Schnecken den DHL Express Versand, besonders in kalten Wintermonaten oder im Hochsommer, um die Reisezeit so kurz wie möglich zu halten.
Lieferumfang
- 1 x Blaue Posthornschnecke (Planorbarius corneus)
- Liefergröße: ca. 0,5 – 1,5 cm (Jungtiere passen sich schneller an)
- Herkunft: Deutsche Nachzucht (DNZ) – ohne Quarantänehaltung
Tom’s Tipp / Kommentar
Die Blaue Posthornschnecke ist für mich der perfekte Einsteiger-Bewohner und ein Muss für jedes biologisch stabile Aquarium. Sie zeigt uns Aquarianern sofort an, wenn wir zu viel füttern (Vermehrung) oder wenn Mineralien fehlen (Gehäuseschäden). Meine Tiere bekommen regelmäßig Pudding und Mineral Healthy – das sieht man an den kräftigen Farben!
Häufige Fragen zur Blauen Posthornschnecke
Wie schnell vermehren sich diese Schnecken?Blaue Posthornschnecken legen regelmäßig Eiergelege ab. Mit GT essentials Life! als Puderfutter wird der Nachwuchs gezielt gefördert.Können sie in kleinen Vasen gehalten werden?Ja, auch ab 2 l technikloser Vase sind 1–2 Tiere problemlos zu halten, solange auf Wasserwechsel und Fütterung geachtet wird.Wie groß werden Blaue Posthornschnecken?Die Endgröße liegt bei ca. 2 cm; meist werden Jungtiere mit 1,5–2 cm geliefert.Fressen sie Algen?Sie nehmen kleinere Algenbeläge auf, sind aber keine Hauptalgenfresser. Ihre Hauptnahrung sind Detritus und Futterreste.Wie reguliert man die Population?Die Populationsgröße lässt sich über die verfügbare Futtermenge gut steuern.Wie stärkt man das Schneckenhaus?Eine abwechslungsreiche Fütterung mit GT essentials Pudding Classic, Schneckenfutter und GT essentials Mineral Healthy sorgt für stabile Gehäuse.Welcher pH-Wert ist ideal?Optimal ist ein pH von 7,0–8,5. Bei dauerhaft saurem Wasser (< 7) leidet das Schneckenhaus sichtbar.Mit welchen Tieren sind sie verträglich?Blaue Posthornschnecken sind sehr friedlich und passen zu Garnelen, kleinen Fischen, Zwergkrebsen und anderen Schnecken.Wie lange leben sie?Meist 1–2 Jahre, mit guter Pflege gelegentlich auch länger.Was tun, wenn das Gehäuse blass oder brüchig wird?Ursache sind oft zu weiches oder saures Wasser und Nährstoffmangel. Mit gezielter Mineral- und Puddingfütterung kann die Schale gestärkt werden.




