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Artikelnummer: SK0050055 Kategorie:

Beschreibung


Auf einen Blick: Ozolabärbling, Barilius ardens

Deutscher Name: Ozolabärbling
Wissenschaftlich: Barilius ardens
Synonyme: Ardens-Bärbling
Herkunft: Südostasien (Myanmar, Thailand)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5
Temperatur: ca. 20–26 °C
Beckengröße: ab 100 cm Kantenlänge
Bepflanzung: randbetont, strömungsfreundlich
Futter: Omnivor; Granulat, Frost- & Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Weibchen kräftiger gebaut
Zucht möglich: Ja, Freilaicher
Maximale Größe: bis ca. 12–14 cm
Liefergröße: 3-6 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht empfehlenswert

Im Detail: Ozolabärbling, Barilius ardens

Herkunft des Ozolabärblings (Barilius ardens)

Der Ozolabärbling (Barilius ardens) stammt aus schnell fließenden Fluss- und Bachsystemen Südostasiens, vor allem aus Myanmar und angrenzenden Regionen Thailands. Dort bewohnt er klare, sauerstoffreiche Gewässer mit kiesigem bis steinigem Untergrund, wechselnden Strömungszonen und offenem Verlauf. Ufernahe Pflanzen wachsen meist nur randlich oder in ruhigen Buchten, während die Hauptströmung freie Schwimmräume bietet. Barilius ardens ist hervorragend an diese Lebensräume angepasst: Der stromlinienförmige Körper, die kräftige Schwanzflosse und die ausgeprägte Schwimmfreude machen ihn zu einem daueraktiven Bewohner offener Wasserbereiche. Auffällig ist sein lebhaftes Sozialverhalten – die Tiere leben in lockeren Gruppen mit klarer Rangordnung, ohne das enge Schwarmverhalten klassischer Schwarmfische zu zeigen. Besonders interessant: In gut strukturierten Aquarien lassen sich gezielte Positionswechsel innerhalb der Strömung beobachten, bei denen die Fische regelrecht „im Strom stehen“.

Ozolabärbling vergesellschaften

Im Gesellschaftsaquarium ist der Ozolabärbling nur bedingt geeignet. Aufgrund seiner Größe, seines Bewegungsdrangs und seiner Durchsetzungsfähigkeit passt er am besten zu robusten, ebenfalls aktiven Arten ähnlicher Größe. Ruhige oder sehr kleine Fische werden leicht verdrängt. Ideal sind Becken mit klarer Zonierung, in denen sich langsamere Arten bewusst aus der Hauptströmung zurückziehen können.

Passende Wasserparameter

Barilius ardens bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Entscheidend ist eine sehr gute Wasserqualität mit hohem Sauerstoffgehalt. Eine kräftige Filterung und regelmäßige Teilwasserwechsel sind für dauerhaft vitale Tiere unverzichtbar.

Haltungstemperatur

Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen 20 und 26 °C. Kurzfristig werden auch etwas kühlere Phasen gut toleriert, dauerhaft hohe Temperaturen sind jedoch nicht empfehlenswert. Eine Kombination aus moderater Temperatur und deutlicher Strömung kommt den natürlichen Bedingungen am nächsten.

Die Beckengröße für Barilius ardens

Ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge ist für ausgewachsene Tiere notwendig, um ausreichend Schwimmraum zu bieten. Wichtig sind lange, freie Strecken entlang der Frontscheibe sowie strukturierte Randzonen. Als Bodengrund eignet sich feiner Kies oder grober Sand, ergänzt durch größere Steine, die Strömung lenken und Rückzugsbereiche schaffen. Eine Abdeckung ist empfehlenswert, da die Art sehr sprungfreudig ist.

Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte strömungsfreundlich und randbetont erfolgen. Robuste Pflanzen wie Vallisnerien oder größere Cryptocorynen eignen sich für ruhigere Zonen. Aufsitzerpflanzen wie Javafarn oder Anubias können auf Steinen befestigt werden, ohne den offenen Schwimmraum einzuschränken.

Das Futter für Ozolabärblinge

Der Ozolabärbling ist ein vielseitiger Allesfresser mit deutlicher Vorliebe für tierische Kost. Hochwertiges Granulat, ergänzt durch Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia oder Bachflohkrebse, sorgt für gute Kondition und intensive Farben. Mehrere kleinere Fütterungen entsprechen seinem aktiven Stoffwechsel.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen wirken meist etwas kräftiger und fülliger, während Männchen schlanker gebaut sind. Bei Jungtieren lassen sich Geschlechtsunterschiede noch nicht zuverlässig erkennen.

Die Zucht von Barilius ardens

Barilius ardens ist ein Freilaicher. Die Eier werden im freien Wasser oder über kiesigem Substrat abgelegt. Eine gezielte Nachzucht gelingt am ehesten in strömungsreichen Spezialbecken mit feinem Untergrund.

Die Endgröße von Ozolabärblingen

Der Ozolabärbling (*Barilius ardens*) erreicht ausgewachsen eine Körperlänge von etwa 12 bis 14 cm und gehört damit zu den größeren, kraftvollen Vertretern seiner Gattung. Bei stabilen Wasserwerten, guter Strömung und ausreichend Schwimmraum entwickeln sich die Tiere zu ausdauernden, sehr präsenten Aquarienbewohnern. Unter artgerechten Bedingungen liegt die Lebenserwartung realistisch bei etwa 6 bis 8 Jahren. In gut eingefahrenen Becken mit abwechslungsreicher Fütterung und gleichmäßiger Pflege können einzelne Tiere dieses Alter auch voll ausschöpfen und über viele Jahre hinweg ihre Dynamik und Zeichnung behalten.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen gehören zum natürlichen Beutespektrum dieser Art und werden gezielt gefressen. Eine Vergesellschaftung ist daher nicht empfehlenswert.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Warm (24-26°C) – heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) – kein Heizer in beheizten Räumen

Herkunft des Ozolabärblings (Barilius ardens)

Der Ozolabärbling (Barilius ardens) stammt aus schnell fließenden Fluss- und Bachsystemen Südostasiens, vor allem aus Myanmar und angrenzenden Regionen Thailands. Dort bewohnt er klare, sauerstoffreiche Gewässer mit kiesigem bis steinigem Untergrund, wechselnden Strömungszonen und offenem Verlauf. Ufernahe Pflanzen wachsen meist nur randlich oder in ruhigen Buchten, während die Hauptströmung freie Schwimmräume bietet. Barilius ardens ist hervorragend an diese Lebensräume angepasst: Der stromlinienförmige Körper, die kräftige Schwanzflosse und die ausgeprägte Schwimmfreude machen ihn zu einem daueraktiven Bewohner offener Wasserbereiche. Auffällig ist sein lebhaftes Sozialverhalten – die Tiere leben in lockeren Gruppen mit klarer Rangordnung, ohne das enge Schwarmverhalten klassischer Schwarmfische zu zeigen. Besonders interessant: In gut strukturierten Aquarien lassen sich gezielte Positionswechsel innerhalb der Strömung beobachten, bei denen die Fische regelrecht „im Strom stehen“.

Ozolabärbling vergesellschaften

Im Gesellschaftsaquarium ist der Ozolabärbling nur bedingt geeignet. Aufgrund seiner Größe, seines Bewegungsdrangs und seiner Durchsetzungsfähigkeit passt er am besten zu robusten, ebenfalls aktiven Arten ähnlicher Größe. Ruhige oder sehr kleine Fische werden leicht verdrängt. Ideal sind Becken mit klarer Zonierung, in denen sich langsamere Arten bewusst aus der Hauptströmung zurückziehen können.

Passende Wasserparameter

Barilius ardens bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Entscheidend ist eine sehr gute Wasserqualität mit hohem Sauerstoffgehalt. Eine kräftige Filterung und regelmäßige Teilwasserwechsel sind für dauerhaft vitale Tiere unverzichtbar.

Haltungstemperatur

Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen 20 und 26 °C. Kurzfristig werden auch etwas kühlere Phasen gut toleriert, dauerhaft hohe Temperaturen sind jedoch nicht empfehlenswert. Eine Kombination aus moderater Temperatur und deutlicher Strömung kommt den natürlichen Bedingungen am nächsten.

Die Beckengröße für Barilius ardens

Ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge ist für ausgewachsene Tiere notwendig, um ausreichend Schwimmraum zu bieten. Wichtig sind lange, freie Strecken entlang der Frontscheibe sowie strukturierte Randzonen. Als Bodengrund eignet sich feiner Kies oder grober Sand, ergänzt durch größere Steine, die Strömung lenken und Rückzugsbereiche schaffen. Eine Abdeckung ist empfehlenswert, da die Art sehr sprungfreudig ist.

Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte strömungsfreundlich und randbetont erfolgen. Robuste Pflanzen wie Vallisnerien oder größere Cryptocorynen eignen sich für ruhigere Zonen. Aufsitzerpflanzen wie Javafarn oder Anubias können auf Steinen befestigt werden, ohne den offenen Schwimmraum einzuschränken.

Das Futter für Ozolabärblinge

Der Ozolabärbling ist ein vielseitiger Allesfresser mit deutlicher Vorliebe für tierische Kost. Hochwertiges Granulat, ergänzt durch Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia oder Bachflohkrebse, sorgt für gute Kondition und intensive Farben. Mehrere kleinere Fütterungen entsprechen seinem aktiven Stoffwechsel.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen wirken meist etwas kräftiger und fülliger, während Männchen schlanker gebaut sind. Bei Jungtieren lassen sich Geschlechtsunterschiede noch nicht zuverlässig erkennen.

Die Zucht von Barilius ardens

Barilius ardens ist ein Freilaicher. Die Eier werden im freien Wasser oder über kiesigem Substrat abgelegt. Eine gezielte Nachzucht gelingt am ehesten in strömungsreichen Spezialbecken mit feinem Untergrund.

Die Endgröße von Ozolabärblingen

Der Ozolabärbling (*Barilius ardens*) erreicht ausgewachsen eine Körperlänge von etwa 12 bis 14 cm und gehört damit zu den größeren, kraftvollen Vertretern seiner Gattung. Bei stabilen Wasserwerten, guter Strömung und ausreichend Schwimmraum entwickeln sich die Tiere zu ausdauernden, sehr präsenten Aquarienbewohnern. Unter artgerechten Bedingungen liegt die Lebenserwartung realistisch bei etwa 6 bis 8 Jahren. In gut eingefahrenen Becken mit abwechslungsreicher Fütterung und gleichmäßiger Pflege können einzelne Tiere dieses Alter auch voll ausschöpfen und über viele Jahre hinweg ihre Dynamik und Zeichnung behalten.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen gehören zum natürlichen Beutespektrum dieser Art und werden gezielt gefressen. Eine Vergesellschaftung ist daher nicht empfehlenswert.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Warm (24-26°C) – heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) – kein Heizer in beheizten Räumen

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