Beschreibung
Diese Cryptocoryne ist eine bewährte, anspruchslose Aquarienpflanze, die durch Ausläufer mit der Zeit eine dichte Gruppe oder auch einen Rasen bildet. Sie war lange unter dem falschen Namen „Cryptocoryne nevillii“ populär, der für eine andere Art steht. Die Pflanze zählt zu Cryptocoryne x willisii, einem Komplex aus Naturhybriden von Cryptocoryne parva mit anderen Arten aus Sri Lanka wie C. beckettii und C. walkeri. Die Formen von C. x willisii erinnern an die winzige Cryptocoryne parva, sind aber größer und starkwüchsiger. Cryptocoryne x willisii „nevillii“ hat mittelgrüne Unterwasserblätter, die auch leicht rotbräunliche Töne zeigen können. In der submersen Form wird die Pflanze meistens etwa 5 bis 15 cm hoch. Üppig nährstoffversorgte, über längere Zeit gewachsene Pflanzen können möglicherweise auch bis ungefähr 20 cm hoch werden. Diese Cryptocoryne kommt allerdings in der Regel in der Landform (emersen Form) in den Handel und ist dann oft bis etwa 25 cm hoch. Die im Aquarium neu gebildeten submersen Blätter bleiben aber kürzer.
Cryptocoryne x willisii „nevillii“ unterscheidet sich von der ähnlichen C. x willisii „lucens“ durch kürzere, eher eiförmige Blattspreiten.
Willis‘ Wasserkelch ist eine anspruchslose, relativ langsam wachsende Aquarienpflanze, die verschiedene Wasserwerte toleriert. CO2-Zugabe ist nicht unbedingt nötig, fördert aber den Wuchs, ebenso wie Makro- und Mikronährstoffversorgung über den Bodengrund. Der Lichtbedarf ist nicht hoch, doch moderate Beleuchtungsstärke ist zu empfehlen. Die Pflanze toleriert einen Temperaturbereich von 15 – 30 °C; 22 – 28 °C sind optimal. So wie viele andere Cryptocorynen braucht C. x willisii „nevillii“ einige Zeit zur Eingewöhnung und beginnt oft erst nach einem Monat deutlich zu wachsen. Durch viele unterirdische Ausläufer entsteht mit der Zeit eine dichte Gruppe von Blattrosetten.
Die pflegeleichte Cryptocoryne x willisii „nevillii“ lässt sich vielfältig in tropischen Süßwasseraquarien verwenden, als Gruppe im Vorder- bis Mittelgrund und als höherer Rasen, wenn man eine größere Anzahl von Einzelpflanzen setzt. Mit ihrem relativ langsamen Wuchs ist sie einfach zu handhaben.




