Beschreibung
Amano-Garnele Medium (Import) – Die bewährte & robuste Algenpolizei
Unsere Medium Amano-Garnelen (Caridina multidentata) sind kräftige, herangewachsene Import-Tiere und der weltweite Standard in der Algenbekämpfung. Sie bieten den perfekten Kompromiss aus Größe und Preis-Leistung: Bereits robust und groß genug, um als effektive Algenfresser sofort sichtbar zu sein, und dennoch agil genug, um jede Ecke des Aquariums zu erreichen. Sie sind die ideale Wahl für alle, die eine bewährte, schlagkräftige und vitale Putzkolonne für ihr Aquarium ab 54 Litern suchen.
Steckbrief: Amano-Garnele (Caridina multidentata)
| Wissenschaftlicher Name | Caridina multidentata (Synonym: Caridina japonica) |
|---|---|
| Deutscher Name | Amano-Garnele, Yamato-Garnele |
| Herkunft | Import (Ursprungsart aus Japan & Taiwan) |
| Endgröße | Weibchen bis 5 cm, Männchen bis 4 cm |
| Alterserwartung | Bis zu 7 Jahre, im Aquarium typischerweise 2-5 Jahre |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach (Haltung), Anspruchsvoll (Zucht) |
| Temperatur | 16–28 °C |
| pH-Wert | 6,5–8,0 |
| Gesamthärte (GH) | 2–25 °dGH |
| Karbonathärte (KH) | 1–16 °dKH |
Amano-Varianten im Überblick
Wählen Sie die perfekte Amano-Garnele für Ihre Bedürfnisse. Alle Varianten sind unermüdliche Algenfresser und vermehren sich nicht im Süßwasser.
| Variante | Größe | Besonderheit |
|---|---|---|
| Sehr junge Amano (DNZ) | 1-2 cm | DNZ, maximale Anpassungsfähigkeit, wächst im eigenen Becken auf. |
| Amano-Garnele „Medium“ (DNZ) | 2-3 cm | DNZ, perfekter Kompromiss aus Robustheit und jungem Alter. |
| Amano-Garnele „Medium“ (Import) | 2-3 cm | Kräftige, herangewachsene Tiere mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. |
| Amano-Garnele „XL“ | 3-4 cm | Ausgewachsen, maximale Algenfress-Leistung ab dem ersten Tag. |
| Snow Amano | ca. 2-2,5 cm | Elegante, milchig-weiße Farbform für Design-Becken. |
| Gelbe Amano | ca. 2-2,5 cm | Seltene, goldgelbe Farbform als warmer Akzent. |
| Orange Amano | ca. 2-2,5 cm | Leuchtend orange Farbform für intensive Kontraste. |
Haltungsbedingungen im Aquarium
Die Haltung von Amano-Garnelen ist unkompliziert. Ein Aquarium ab 54 Litern (60 cm) ist ideal für eine Gruppe dieser schwimmfreudigen Tiere. Eine dichte Bepflanzung, Wurzeln und Steine bieten Versteckmöglichkeiten und wichtige Weideflächen für Biofilm. Als sehr anpassungsfähige Art kommen sie mit einem breiten Spektrum an Wasserwerten zurecht, was sie anfängerfreundlich macht. Das absolut Wichtigste ist jedoch eine lückenlose Abdeckung des Aquariums! Amanos sind wahre Kletterkünstler und nutzen jede kleinste Öffnung zur Flucht.
Sozialverhalten und Vergesellschaftung
Amanos sind friedliche und gesellige Gruppentiere. Sie sollten in einer Gruppe von mindestens 5-10 Tieren gehalten werden, damit sie sich sicher fühlen und ihr aktives Verhalten zeigen. Sie können problemlos mit anderen Zwerggarnelen, friedlichen Schnecken und kleinen Fischen vergesellschaftet werden. Beim Füttern können sie sehr stürmisch und Futter-fokussiert sein, stellen anderen Tieren aber nicht aktiv nach.
Ernährung und Futter
Die Amano-Garnele ist als eine der besten Algenfresserinnen bekannt. Ihr Speiseplan umfasst Fadenalgen, Pelzalgen und aufkeimenden Biofilm. Um diesen nützlichen Appetit zu erhalten, sollte nur sparsam zugefüttert werden. Als aktive „Jäger und Sammler“ nehmen sie aber auch gerne fast jedes Futter an – von Garnelensticks über Granulat bis hin zu herabsinkenden Fischfutterflocken. Eine abwechslungsreiche Kost ist für ihre Gesundheit ideal.
Fortpflanzung und Zucht
Ein entscheidender Vorteil der Amano-Garnele ist, dass eine unkontrollierte Vermehrung im Süßwasseraquarium ausgeschlossen ist. Sie gehört dem primitiven Fortpflanzungstyp an, was bedeutet, dass die Weibchen winzige Larven entlassen, die für ihre Entwicklung zwingend Salzwasser (Brackwasser) benötigen. Die Zucht ist sehr aufwendig und gelingt nur unter speziellen Bedingungen.
Die richtige Eingewöhnung – Der wichtigste Tipp zuerst!
Der häufigste Grund für Verluste nach dem Einsetzen ist nicht nur der Transportstress, sondern der Schock durch sogenanntes „Altwasser“. In vielen Aquarien reichern sich über die Zeit Stoffe an, an die sich der Altbesatz gewöhnt hat. Neue Tiere können diesen Schock oft nicht verkraften. Frisches, sauberes Wasser ist daher der Schlüssel zum Erfolg.
Vollständige Anleitung zur Eingewöhnung anzeigen
Vorbereitung – Der entscheidende Schritt:
- Idealfall: Machen Sie am Tag vor der Ankunft der Garnelen einen großen Wasserwechsel von ca. 80-90%. So starten die neuen Tiere in optimalen Bedingungen.
- Wenn Sie lange keine großen Wasserwechsel gemacht haben: Um Ihren Altbesatz nicht zu schocken, ist eine sanftere Methode besser. Wechseln Sie in den 3 Tagen vor der Ankunft der neuen Tiere täglich ca. 30% des Wassers. So gewöhnen sich alle Bewohner an das frische Wasser.
Am Tag der Ankunft:
- Schritt 1: Temperaturangleichung: Legen Sie den geschlossenen Transportbeutel auf eine ruhige Ablage bei normaler Raumtemperatur. Lassen Sie ihn so lange liegen, bis sich die Wassertemperatur im Inneren vollständig an die Umgebungstemperatur angeglichen hat. Dies kann je nach Jahreszeit auch 1-2 Stunden dauern.
Wichtig: Beschleunigen Sie den Prozess niemals künstlich. - Schritt 2: Wasserangleichung: Geben Sie die Garnelen samt Transportwasser in eine Schüssel. Fügen Sie nun über ca. eine Stunde alle 5-10 Minuten einen kleinen Schluck Ihres Aquariumwassers hinzu, bis sich die Wassermenge etwa verdreifacht hat.
- Schritt 3: Einsetzen: Setzen Sie die Garnelen vorsichtig und ohne das Wasser aus der Schüssel direkt in Ihr Aquarium.
Futterempfehlung
Um das typische „Jäger-und-Sammler“-Verhalten zu fördern und die Tiere optimal zu versorgen, empfehlen wir:
- Sticks & Stäbchen: Garnelen Futter Sticks sind ideal, damit sich jede Garnele ein Stück schnappen kann.
- Granulatfutter: Feines, sinkendes Granulat wie das Sera Shrimps Natural wird gerne vom Boden gesammelt.
- Naturfutter: Seemandelbaumblätter oder Erlenzapfen dienen als Dauerweidefläche.
Lieferumfang
- Sie erhalten eine Amano-Garnele (Caridina multidentata) in Medium-Größe.
- Liefergröße: ca. 2–3 cm
Tom’s Tipp
Die Medium-Amanos als Import-Tiere sind der perfekte Allrounder für jedes Aquarium. Sie sind bereits kräftig und etabliert, was sie sehr robust macht, und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mein wichtigster Tipp, besonders bei Import-Tieren: Sorgt für frisches Wasser, bevor die Tiere ankommen! Ein großer Wasserwechsel wirkt Wunder und ist die beste Lebensversicherung für eure neuen Mitbewohner.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Fressen Amano-Garnelen wirklich alle Algen?
Sie sind exzellente Fresser von Fadenalgen, Kieselalgen und Pelzalgen. Hartnäckige Pinsel- oder Bartalgen werden jedoch seltener gefressen. Wichtig ist: Wenn zu viel anderes Futter angeboten wird, lässt ihr Interesse an Algen nach.
Vermehren sich Amano-Garnelen im Aquarium?
Nein, das ist ein großer Vorteil. Die Larven der Amano-Garnele benötigen Salzwasser (Brackwasser) zur Entwicklung. Eine unkontrollierte Vermehrung im Süßwasseraquarium ist daher ausgeschlossen.
Muss ich das Aquarium wirklich lückenlos abdecken?
Ja, unbedingt! Amano-Garnelen sind neugierige Kletterkünstler und nutzen jede noch so kleine Lücke (z.B. an Kabeldurchführungen), um das Becken zu verlassen. Eine sichere Abdeckung ist entscheidend für ihre Sicherheit.
Wie viele Amano-Garnelen sollte ich halten?
Als Faustregel empfehlen wir eine Garnele pro 10-15 Liter Wasservolumen für eine effektive Algenkontrolle. Ein Start mit einer Gruppe von mindestens 5-10 Tieren ist ideal, um das natürliche Gruppenverhalten zu fördern.
Sind Amano-Garnelen aggressiv gegenüber kleineren Garnelen?
Amanos sind nicht aggressiv im Sinne von Jägern, aber extrem gierige und stürmische Fresser. Es kann vorkommen, dass sie kleineren Garnelen das Futter direkt aus den Händen reißen. Sorgen Sie daher für eine breite Verteilung des Futters, z.B. durch Staubfutter.
Ich finde nur leere Hüllen. Sterben meine Garnelen?
Meistens nicht! Eine durchsichtige, leere Hülle („Exuvie“) ist ein gutes Zeichen – die Garnele hat sich erfolgreich gehäutet. Lassen Sie die Hülle im Becken, sie wird oft wieder gefressen, um wichtige Mineralien zurückzugewinnen. Ein toter Garnelenkörper hingegen färbt sich rosa/orange.
Warum sterben Garnelen oft kurz nach dem Einsetzen?
Der häufigste Grund ist ein Schock durch sogenanntes „Altwasser“. Wenn im Aquarium nur selten große Wasserwechsel stattfinden, reichern sich Stoffe an. Neue Tiere aus sauberem Züchter- oder Hälterungswasser verkraften diesen Unterschied oft nicht. Ein großer Wasserwechsel (ca. 80%) vor dem Einsetzen ist die beste Vorbeugung.
Eine Garnele ist plötzlich milchig-weiß geworden und gestorben. Was war das?
Eine plötzliche, milchig-weiße Verfärbung ist oft ein Zeichen für eine bakterielle Infektion oder eine Muskelnekrose. Dies kann durch Stress oder schlechte Wasserbedingungen ausgelöst werden. Entfernen Sie das betroffene Tier umgehend und führen Sie einen großen Wasserwechsel durch.




